Evangelische Frauenarbeit unterstützt
„RED SILENCE“, eine Kunstaktion
gegen Gewalt an Frauen

Herbert von Karajan Platz, neben der Wiener Staatsoper: Eine weiß gekleidete Frau mit japanischen Gesichtszügen neben einem roten Schirm, der von 7 Paar roten Damenschuhen umgeben ist (d.i. ein internationales Symbol für Frauenmorde, 2019 gab es davon 44 in Österreich!.

 

Sie bewegt sich tänzerisch mit einem roten Seil, das verbindet, fesselt, die Bewegungsfreiheit einschränkt. Diese Performance unter dem Titel

„Red Silence“ ist ein stummer Aufschrei: Von 22.8 bis 19.9. 2020 vermittelte die Künstlerin Aiko Kazuko Kurosaki täglich 8 Stunden lang, was Gewalt an Frauen bedeuten kann. Ziel der Künstlerin ist es auf ein vielfach tabuisiertes Thema aufmerksam zu machen, darüber Gespräche mit Passanten und Passantinnen zu führen.
 

Die Evangelische Frauenarbeit unterstützt, neben anderen Frauen-Organisationen diese Aktion, denn „Gewalt gegen Frauen ist häufig unsichtbar, wird von Nahestehenden nicht wahrgenommen oder verdrängt, bis es zur Katastrophe kommt“, so Gerti Rohrmoser, Direktorin der Evangelischen Frauenarbeit. „Oft müssen erst Frauen ermordet werden, damit ein Aufschrei in der Öffentlichkeit zu hören ist.“

 

Die Evangelische Frauenarbeit setzt sich dafür ein, dieses Schweigen zu durchbrechen und wirksame Gegenmaßnamen  in die Praxis umzusetzen. Eine davon ist  die Unterstützung dieser künstlerischen Aktion.
Evelyn Martin

Evangelische Frauenarbeit

in Österreich

Blumengasse 4/6

 1180 Wien

+43 / 1/ 408 96 05

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