Johanna Dohnal

Johanna Dohnal wurde am 14. Februar 1939 in Wien geboren und wuchs unter einfachen Verhältnissen auf. Sie erlebte Armut, Ausgrenzung und die begrenzten Möglichkeiten, die Frauen damals offenstanden, aus nächster Nähe. Vielleicht gerade deshalb verlor sie nie den Blick für jene, die in unserer Gesellschaft benachteiligt werden.

EIN WELTBEWEGENDER STAFFELLAUF

Seit mehr als hundert Jahren geben Frauen den Staffelstab weiter: Sie erkämpfen Rechte, erobern politische Ämter und öffnen Türen für die Nächsten. Im Ziel sind wir trotzdem noch lange nicht. Ein Staffellauf durch die Geschichte – von mutigen Pionierinnen bis zur Frage, wer den Stab heute übernimmt.

Die unbekannten Größen

Sie forschen, entdecken und verändern die Welt – und trotzdem kennen wir ihre Namen oft nicht. Von Lise Meitner bis Katalin Karikó: eine Spurensuche nach großen Frauen der Wissenschaft und der Frage, warum ihre Leistungen so lange übersehen wurden.

Glauben Frauen anders?

Glauben Frauen anders als Männer? Man könnte jetzt wunderbar in die Klischeekiste greifen. Frauen seien spiritueller, emotionaler und beziehungsorientierter. Männer rationaler, nüchterner und mehr an Lehre und Institution interessiert. Klingt hübsch. Ist aber ungefähr so zuverlässig wie die Behauptung, Frauen könnten nicht einparken und Männer nicht über Gefühle reden.

Wissen schafft Möglichkeiten

Noch nie hatten wir so viel Wissen griffbereit – und noch nie mussten wir so genau hinschauen, was davon stimmt. Warum Bildung für Frauen immer auch Freiheit bedeutete und weshalb wir im Zeitalter von KI nicht nur kluge Antworten, sondern vor allem kluge Fragen brauchen.

Medizin mit einem blinden Fleck

Jahrhundertelang war der Mann in der Medizin das Maß der Dinge. Genauer gesagt: der männliche Körper. An ihm wurde geforscht, an ihm wurden Symptome beschrieben, an ihm orientierten sich Diagnose und Therapie. Frauen kamen selbstverständlich auch vor – als Patientinnen. Als medizinischer „Normalfall“ allerdings sehr viel weniger. Das klingt nach einem Kapitel aus der Medizingeschichte? … Read more

Frauen und Klimawandel

Die Klimakrise trifft nicht alle gleich. Besonders Frauen tragen weltweit oft die Folgen einer Entwicklung, zu der sie selbst am wenigsten beigetragen haben. Warum Klimaschutz deshalb auch Frauen-, Sozial- und Gerechtigkeitspolitik ist – und weshalb christliche Hoffnung kein Beruhigungsmittel sein darf.

Was Frauen bewegen können? Fragen Sie die Evangelische Frauenarbeit!

Es gibt Menschen, die behaupten, Frauen würden zu viel reden. Unsere Erfahrung ist eine andere. Frauen reden. Ja. Aber sie hören auch zu. Sie organisieren. Sie trösten. Sie widersprechen. Sie stellen Fragen, die sonst niemand stellt. Sie bringen Menschen an einen Tisch. Sie halten Gemeinschaft zusammen. Und es scheint in ihrer DNA zu liegen: Wo immer sie gebraucht werden, krempeln sie die Ärmel hoch und packen an.