EFA aktuell
Leitgedanken
Kontakt
Ansprechpersonen

Veranstaltungen
Termine

Resolutionen/Presse
Materialien und
Publikationen
Projekte
Interreligiöses Lernen
Brot für die Welt
Weltgebetstag
Ökumenisches Forum
Links
Geschäftsstelle
Evangelische Frauenarbeit in Österreich
A-1180 Wien, Blumengasse 4/6
Tel.: ++43/1/40 89 605, Fax: ++43/1/40 67 877
E-Mail: frauenarbeit.oe@evang.at

 

RESOLUTIONEN UND PRESSEMELDUNGEN


 

EPD-NACHRICHTEN: THEMA MIGRATION IM ZENTRUM DES REFORMATIONSEMPFANGS

[28.10.2010, 22:01]

Menschenrechtsaktivist Elias Bierdel: Sterben an EU-Grenzen einer Demokratie "unwürdig" - Diakoniepreis 2010 - 50 Jahre "Brot für Hungernde" - Flüchtlingsdienst: Verantwortung kann man nicht abschieben - (Zusammenfassung)

Wien (epd Ö) - Das Thema Migration prägte den diesjährigen Reformationsempfang, zu dem die drei evangelischen Kirchen am Donnerstag, 28. Oktober, gemeinsam in die Aula der Wissenschaften in Wien geladen hatten. "Es lohnt sich zu jeder Zeit und an jeder Stelle, gegen offenkundiges Unrecht einzutreten", erklärte der deutsche Journalist und Menschenrechtsaktivist Elias Bierdel in seinem Festvortrag. 2004 war Bierdel auf der "Cap Anamur" an der Rettung von afrikanischen Flüchtlingen beteiligt, die in Seenot geraten waren. Vor zahlreichen Gästen aus Ökumene, Politik und Zivilgesellschaft sagte Bierdel: "Wir können nicht mehr weiter auf Kosten unserer Nachbarn wuchern." Es gehe um die "beherzte Öffnung der Grenzen nach Europa". "Viele sind dazu bereit, und es werden rasch mehr." An den EU-Außengrenzen herrsche eine "beispiellose Brutalität", die der europäischen Demokratie unwürdig sei und die Zivilgesellschaft herausfordere. Die "Festung Europa" nehme "Tausende Tote in Kauf, von denen niemand etwas wissen will". Dass es in der Frage der Migration ein Zusammenwirken der europäischen Länder brauche, unterstrich der lutherische Bischof Michael Bünker. Leider scheitere dies "nicht zuletzt an Blockaden aus Österreich". Der reformierte Landessuperintendent Thomas Hennefeld forderte von der österreichischen Bundesregierung ein uneingeschränktes Bekenntnis zum Recht auf Asyl. Zugleich kritisierte Hennefeld die "skandalösen" Bedingungen der Schubhaft. "Unsere Pfarrgemeinden leben vor, wie MigrantInnen integriert werden können", sagte der methodistische Superintendent Lothar Pöll. Diakoniepreis 2010 Wie jedes Jahr wurden auf dem Reformationsempfang herausragende Leistungen und Projekte ausgezeichnet. Der Diakoniepreis 2010 geht an ein Projekt der Evangelischen Gefängnisseelsorge Wien, das Angehörige von Strafgefangenen unterstützt. Den Sonderpreis für Migration erhält das Innsbrucker Netzwerk für Flüchtlinge, in dem Pfarrgemeinden, Ehrenamtliche und Einrichtungen des Flüchtlingsdienstes kooperieren. Die beste Fachbereichsarbeit im Schulfach Religion hat Sarah Fessl am BG/BRG Judenburg abgeliefert: Die Maturantin beschäftigte sich mit der "Zukunft der christlichen Religion in einer postmodernen Gesellschaft".

Unter museum.evang.at wird ab Jänner ein virtuelles evangelisches Museum seine Pforten öffnen. Ernst Petritsch vom Verein Evangelisches Museum Österreich bot einen ersten Einblick in die "Räume", die laufend erweitert werden. Nachdem das Projekt eines eigenen evangelischen Museums aus finanziellen Gründen gescheitert war, konnte es nun "virtuell" realisiert werden.

50 Jahre In diesem Jahr feierte die Aktion "Brot für Hungernde" der Evangelischen Frauenarbeit (EFA) ihr 50-jähriges Bestehen. Beim Reformationsempfang informierte EFA-Direktorin Barbara Heyse-Schaefer über die Ziele der Aktion, die sich mit Bildungsarbeit, Ernährungs- und Einkommenssicherung vor allem für benachteiligte Frauen und Mädchen einsetzt. Ein Film über ein Hilfsprojekt für Frauen in Kambodscha veranschaulichte die Projektarbeit.

"Verantwortung kann man nicht abschieben" und: "Flucht ist kein Verbrechen" war auf den T-Shirts der haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Diakonie Flüchtlingsdienstes zu lesen, die zur Präsentation ihrer Arbeit auf die Bühne gekommen waren. Michael Bubik erinnerte an die Entwicklung des Flüchtlingsdienstes: 1988 habe dieser durch das Engagement von Christine Hubka in Traiskirchen seine Geburtsstunde erlebt, heute betreuen 170 haupt- und rund 80 ehrenamtliche MitarbeiterInnen Flüchtlinge. "Menschenrecht muss Menschenrecht bleiben", forderte der Leiter des Flüchtlingsdienstes, Christoph Riedl. Wenn Gesetze menschenverachtende Handlungen wie die Abschiebung von Kindern zulassen, "stimmt etwas nicht". Aus menschenrechtlicher Sicht sei die derzeitige Situation im Fremdenrecht eine "Bankrotterklärung". Durch den Abend führte die ORF-Journalistin Maria Katharina Moser. Musikalisch bot der Reformationsempfang Soul-Klänge: Den aus Los Angeles stammenden Vokalisten Eddie Cole begleitete eine Band der Johann Sebastian Bach Musikschule.

 

 

EPD-NACHRICHTEN: 50 JAHRE AKTION "BROT FÜR HUNGERNDE"

[18.10.2010, 10:29]

Festakt am Welternährungstag

Wien (epd Ö) - Mit einem großen Festakt im Wiener Kardinal König Haus beging die Evangelische Frauenarbeit am Welternährungstag, dem 16. Oktober, das 50-jährige Jubiläum ihrer Aktion "Brot für Hungernde". "Wenn Menschen miteinander essen, sind sie nicht mehr fremd im Sinne von Bedrohung", sagte der lutherische Bischof Michael Bünker vor zahlreichen TeilnehmerInnen aus Kirche, Ökumene und Organisationen für Entwicklungszusammenarbeit in seinem Festvortrag zum Thema "Nie war Hunger größer". Bünker, der an eine Milliarde hungernder Menschen auf der Welt erinnerte, verwies darauf, dass sich das Christentum zwar nie mit Speisenverboten befasst habe, wohl aber mit der Frage des "rechten Maßes". "Heute leben wir im Schlaraffenland und wissen nicht damit umzugehen", betonte der Bischof. Genießen heiße aber, "das rechte Maß, das rechte Quantum finden". In einer Auslegung der Geschichte von der wunderbaren Speisung der Fünftausend im Markusevangelium hob Bünker hervor: "Alle werden satt, das ist das eigentliche Wunder." Bünker: "Die Vision einer egalitären Gesellschaft durchzieht das ganze Neue Testament."

Oberkirchenrätin Reiner: "Wir müssen Brot teilen ohne an die Zukunft zu denken"

"Brot zu teilen ohne an die Zukunft zu denken, ohne zu sparen", dazu rief Oberkirchenrätin Hannelore Reiner in einer Andacht im Rahmen der Jubiläumsfeier auf. Bereits in den Anfängen sei die Aktion "Brot für Hungernde" ein Versuch der selbst nicht reichen Kirche gewesen, dem nachzukommen. Als Beispiel nannte die Oberkirchenrätin die Großzügigkeit der ungarischen Königstochter Elisabeth von Thüringen. Die Rosen, die einer Legende zufolge in ihrem Brotkorb gefunden wurden, seien ein Sinnbild für die Hilfe, die "Brot für Hungernde" Menschen in aller Welt zukommen lasse. Die Liturgie der Andacht gestalteten der reformierte Landessuperintendent Thomas Hennefeld und die Direktorin der Frauenarbeit Barbara Heyse-Schaefer.

Sumaya Farhat-Naser: "Frieden in Palästina ist möglich"

Von den Friedensaktivitäten palästinensischer und israelischer Frauen trotz vielfältiger Repressionen der israelischen Regierung berichtete die Friedensvermittlerin Sumaya Farhat-Naser aus Bir Zait in Palästina in einem Referat mit dem Titel "Ist Frieden möglich?". Farhat-Naser rief aus: "Frieden ist möglich, Frieden muss möglich sein, wir müssen ihn nur wollen!" Als Ziel ihrer Arbeit nannte die Palästinenserin: "Das Schönste wäre ein Land für alle Menschen, die gleichberechtigt darin leben können." Viele palästinensische und israelische Frauen seien sich in diesem Ziel einig. Es gehe darum, sich "auf gleicher Augenhöhe" zu treffen und in den Köpfen "keine Dogmen" entstehen zu lassen. Die Referentin sagte, die meisten Israelis schämten sich für die Politik ihrer radikalen Regierung, die auf eine systematische Vertreibung aller Palästinensernnen per Gesetz abziele. Die Proteste in Israel nähmen zu, es gebe mehr als 56 Friedensgruppen im Land.

Kritik übte Farhat-Naser auch an der Uneinigkeit im palästinensischen Lager. Dort gebe es mit Fatah und Hamas zwei Parteien, denen es "nur um Geld und um Macht" gehe. Zwischen diesen zwei jeweils vom Westen und von islamistischer Seite abhängigen Mächten würden die PalästinenserInnen "zerrieben". Der Begriff "Friede" sei desavouiert, statt mit Frieden werde das Ziel der Friedensarbeit von den FriedensaktivistInnen mit "besser überleben" beschrieben.

Grußbotschaft aus Ghana

Eine Grußbotschaft der Presbyterianischen Kirche in Ghana und Glückwünsche der ghanaischen Frauen zum Jubiläum der Aktion "Brot für Hungernde" überbrachte Comfort Annoh, Gattin des Pfarrers der Ghanaischen Evangelischen Gemeinde in Österreich, Timothy Ernest Annoh. Über die Geschichte der Aktion "Brot für Hungernde" informierte ein Film von Katharina Kantner mit Statements von ZeitzeugInnen und der Präsentation von Hilfsprojekten in aller Welt. Musikalisch gestaltet wurden der von Evelyn Martin, Barbara Heyse-Schaefer, Eva Dürr und Gudrun Leitzenberger moderierte Festakt und die Schlussandacht "Brot und Rosen" von einer Trommelgruppe oberösterreichischer Frauen unter der Leitung von Antje Baumgartner, von Ursula Schwarz am Klavier und von dem "Weltmusiktrio" von Karin Bindu. Die Kollekte des Festakts, dem die Einladung zu einem Buffet folgte, war für das "Brot für Hungernde"-Projekt "Friedensarbeit in Palästina" bestimmt.

 

 

PRESSEMELDUNG: EUROPÄISCHER TAG GEGEN MENSCHENHANDEL AM 18. OKTOBER

Europäischer Tag gegen Menschenhandel am 18.Oktober 2009
Evangelische Frauenarbeit setzt sich für Aufenthaltserlaubnis, Zugang zur Gesundheitsvorsorge und Beraufsausbildung für Betroffene des Menschenhandels ein 

Wien, 13. Oktober 2009 (epd Ö)

Anlässlich des europäischen Tages gegen Menschenhandel am 18. Oktober, stellt Maga Barbara Heyse-Schaefer, die Direktorin der Evangelischen Frauenarbeit fest, dass „Menschenhandel heute vor allem Arbeitsausbeutung von Frauen im Rahmen des Migrationsprozesses“ bedeutet. Häufig ist es Zwangsprostitution, aber auch die Ausbeutung in Haushalten (ca 30%) sollte nicht vergessen werden. Die Evangelische Frauenarbeit i.Ö. setzt sich für Aufenthaltserlaubnis für Betroffene des Menschenhandels, für Zugang zu Gesundheitsvorsorge und Berufsausbildung, sowie gegen Kriminalisierung der Betroffenen ein, so Heyse-Schaefer.

Der Generalsynode in Villach hatte im November des vergangenen Jahres eine Erklärung gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern in der österreich-deutsch-tschechischen Grenzregion verabschiedet. Der Diakonische Ausschuss hat sich am 3. Juni 2009 mit einem Studientag diesem Thema gewidmet.

Der 18. Oktober fällt heuer auf einen Sonntag. Das gibt Gelegenheit das Thema „Menschenhandel“ in den Gottesdiensten aufzugreifen. Rechtzeitig zu diesem Bedenktag steht eine von der Evangelischer Frauenarbeit in Österreich und der Evangelischer Akademie Wien erarbeitete Mediathek mit Spielfilmen, Dokumentationen und Büchern zu den Themen „Frauenhandel-Zwangsprostitution“ für Gemeindearbeit und Schulunterricht bei der Evangelischen Akademie Wien zur Verfügung. Materialien für einen Gottesdienst zu diesem Thema erarbeitet vom nordelbischen „Förderverein contra e.V.“ mit einem Vorwort von Bischöfin Maria Jepsen können unter http://www.ne-fw.de/fix/files/doc/Gottesdienstheft_screen.pdf  aus dem Internet heruntergeladen werden.

 

 

PRESSETEXT: WIRTSCHAFT UND LEBEN DÜRFEN EINANDER NICHT AUSSCHLIESSEN

Evangelische Frauenarbeit Burgenland
Susanna Hackl - Vorsitzende
Hauptstraße 36
7210 Walbersdorf
02626/67983

Walbersdorf, 12.Oktober 2009

Evangelische Frauenarbeit Österreich tagt in Oberwart
Wirtschaft und Leben dürfen einander nicht ausschließen

Auf Einladung des Frauenforums der Reformierten Frauen Österreichs treffen einander etwa 30 delegierte, lutherische und reformierte Frauen aus ganz Österreich vom 16. bis zum 18. Oktober in Oberwart.

Zum Thema „Geld und Leben.

Feministische Perspektiven auf die Wirtschaft“ referiert die Politologin Mag.a Margit Appel von der Katholischen Sozialakademie Österreichs.
„Frauen sind immer schon tragende Säulen der Wirtschaft, auch wenn sie von deren Gewinnen nur unterdurchschnittlich profitieren. In Zeiten der Wirtschaftskrise sind sie meist doppelt betroffen, auch wenn dies auf den ersten Blick vielleicht nicht sichtbar ist. Dies gilt innerhalb der österreichischen Wirtschaft, aber umso mehr global gesehen,“ betont Pfarrerin Maga Barbara Heyse-Schaefer, Direktorin der Evangelischen Frauenarbeit in Österreich. „Nach wie vor ist ein Großteil der von Frauen erbrachten Wirtschaftsleistung unsichtbar und unbezahlt.“

 

 

ERKLÄRUNG DER GENERALSYNODE DER EVANGELISCHEN KIRCHE ZUM ASYLVERFAHREN

Selbstständiger Antrag an die Generalsynode

Erklärung der Generalsynode der Evangelischen Kirche A.u.H.B.

Die Delegierten der Generalsynode der Evangelischen Kirchen fordern die österreichische Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass jeder Mensch, der als Flüchtling nach Österreich gekommen ist, gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention ein gesondertes Asylverfahren erhält und während dessen zu essen, ein Dach über dem Kopf und eine gesundheitliche Betreuung erhält.
Kein Mensch darf vor Abschluss seines Verfahrens auf die Straße gesetzt werden.
Wir achten und respektieren die unverzichtbare Arbeit von Diakonie und Caritas bei der Flüchtlingsbetreuung in Österreich. Wir betonen, dass diese Arbeit, die immer auch Rückkehrberatung beinhaltet, seit Jahren höchst professionell wahrgenommen wird.
Wir erwarten, dass die österreichische Bundesregierung die Situation der Flüchtlinge in unserem Land endlich gemäß der Bestimmungen der Genfer Flüchtlingskonvention löst und im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft auf angemessene Regelungen drängt.

 

 

 

RESOLUTION: BIBEL IN GERECHTER SPRACHE

Presseerklärung des Ökumenischen Forums Christlicher Frauen in Österreich zur „Bibel in gerechter Sprache“

Die Bibel: Kein Museumsstück, sondern lebendig
Das Ökumenische Forum Christlicher Frauen in Österreich begrüßt die „Bibel in gerechter Sprache“ als wichtigen Beitrag zu einer zeitgemäßen Verkündigung
Die „Bibel in gerechter Sprache“ stellt ein faszinierendes theologisches Projekt auf der Höhe des derzeitigen Forschungsstandes dar: 52 BibelwissenschaftlerInnen übersetzten die gesamte Bibel neu und zwar auf dem Hintergrund der Veränderungen des theologischen Denkens in den letzten Jahrzehnten: durch den jüdisch-christlichen Dialog mit seiner Neuentdeckung der jüdischen Wurzeln gerade auch des Neuen Testamentes, durch die feministische Theologie mit ihrer Neuentdeckung der großen Rolle von Frauen auch in eher versteckten Zusammenhängen, durch die Befreiungstheologie mit der Neuentdeckung von Armen, Sklaven und Sklavinnen sowie den „kleinen Leuten“. Wo es um Gott geht, geht es immer um Freiheit und Gerechtigkeit – und dieses Grundthema der Bibel, ihr roter Faden, bestimmt auch die deutsche Sprachgestalt der neu übersetzten Bibel. Gerecht werden will die Übersetzung damit vor allem dem Urtext selbst. Immer wieder wurde jeder Satz, jedes Wort, jeder Buchstabe betrachtet und eine angemessene Entsprechung in der Sprache der Gegenwart gesucht.
Das Ökumenische Forum Christlicher Frauen in Österreich, ein Zusammenschluss von Frauenorganisationen christlicher Kirchen, begrüßt die „Bibel in gerechter Sparche“, denn sie ermöglicht (nicht nur) Frauen einen erfrischend neuen Zugang zum Buch der Bücher. Ohne Spannungen vorschnell zu glätten, hilft die neue Übersetzung Frauen dabei, die biblischen Texte als relevante Botschaft für das Leben im 21. Jahrhundert zu entdecken.
Die „Bibel in gerechter Sprache“ wurde hauptsächlich durch Spenden finanziert und in einem aufwändigen Prozess erarbeitet, in dem auch über 300 Gruppen die Tauglichkeit der Neuübersetzung für Bibelarbeit und Liturgie erprobten. Auch Mitgliedsorganisationen des Ökumenischen Forums Christlicher Frauen in Östererich waren daran beteiligt.
Das Forum wünscht der „Bibel in gerechter Sprache“ eine weite Verbereitung im privaten wie gemeindlichen Gebrauch, denn sie stellt einen bedeutenden Beitrag dar im Bemühen, der Welt von heute das Evangelium zu verkünden. Bischöfin Margot Käßmann ist zuzustimmen, wenn sie betont, „dass die Bibel kein Museumsstück ist, sondern lebendig, weil sie nie statisch ist, sondern immer neu verstanden wird im eigenen Kontext“.


 

© 2010 Evangelische Frauenarbeit in Österreich :: http://frauen-evang.at