Pressemeldung Reformationsfest

Frauenarbeit zeigt die weibliche Seite der Reformation beim großen Fest am Rathausplatz

Frauen in historischen Gewändern informieren die Gäste über die Reformatorinnen

 

Frauen der Evangelischen Frauenarbeit Österreich informieren beim großen Fest am Rathausplatz am 30. Sept.2017  in historischen Gewändern, BesucherInnen und Gästen über die Leistungen der Reformatorinnen.

Am Beispiel Rosina Steinauer, sie ist bis ins hohe Alter 10 Stunden zu Fuß in die Toleranzgemeinde Neukematen zum Gottesdienst gegangen, wird die Frage an Passanten gestellt:"Wie weit würden Sie für Ihren Glauben gehen?" oder Katharina von Bora, die Luther den Haushalt bestritten, Gästezimmer an Studenten vermietet, Bier gebraut, eine Landwirtschaft bewirtschaftet und Kinder erzogen hat, damit Luther die Bibel übersetzen und der Evang. Glaube Gestalt annehmen konnte, wird die Frage an die Besucher gestellt: Was machen sie für ihren Glauben für ihre Kirche? Neben Rosina Steinauer und Katharina von Bora kommen auch, Anna Neumann, Dorothea Jörger, Anna Maria von Eggenberg, Wilibrandis Rosenblatt, Barbara Thenn, Elisabeth Cruciger, Brigitta Wallner, Argula Grumbach und Margareta von Feistritz bei den Rundgängen der „Reformatorinnen“ am Rathausplatz zu Wort.

„Es gibt eine Wolke von Zeuginnen“ die von Anfang an die Reformation und die Reformatoren unterstützt haben, sagt die Direktorin der Evang Frauenarbeit Österrreich Gerti Rohrmoser. Diese weibliche Seite der Reformation soll gezeigt werden, und darüberhinaus auch die Tatsache, dass die Kirche von den Frauen lebt. Und Rohrmoser sagt weiter: „Frauen sind ein starkes Stück Reformationsgeschichte“ und gestalten Kirche bis zum heutigen Tag lebendig mit.“

Pressemeldung Frühjahrskonferenz 2017

 

Ute Kolck-Thudt neue Vorsitzende der Evangelischen Frauenarbeit

Mit der Kampagne „Christlich geht anders“ hat sich die Evangelische Frauenarbeit in Österreich (EFA) solidarisch erklärt. Der Beschluss zur „aktiven Unterstützung“ der Kampagne erfolgte einstimmig am Sonntag, 30. April, im Rahmen der Frühjahrskonferenz. Mit dem Grundsatzstatement „Christlich geht anders. Solidarische Antworten auf die soziale Frage“ haben sich engagierte ChristInnen und VertreterInnen katholischer, evangelischer und orthodoxer Organisationen dazu entschlossen, zur aktuellen gesellschaftlichen Lage Stellung zu beziehen, insbesondere zu den bedrückendsten Problemen wie steigende Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, wachsende Armut und die Not geflüchteter Menschen. Die Unterzeichnenden verstehen ihr Statement als Zeichen gegen soziale Kälte und warnen vor „gesellschaftlicher Polarisierung durch wachsende Ungleichheit“.
Im Rahmen eines „Nachmittags der Begegnung“ haben Spitzenvertreterinnen der Katholischen Frauenbewegung (kfb) und der Evangelischen Frauenarbeit unter dem Motto „zusammen wachsen“ überlegt, wie sie künftig öfter gemeinsam und damit für die Öffentlichkeit deutlicher zu frauenrelevanten Fragen Stellung nehmen können.

Gewählt wurde auf der Frühjahrskkonferenz auch das gesamtösterreichische Leitungsteam der EFA. Die bisherige Vorsitzende Evelyn Martin hat ihr Amt zurückgelegt. Zur neuen Vorsitzenden wählten die Delegierten Ute Kolck-Thudt (NÖ), zu ihrer Stellvertreterin Rosa Neubauer (Stmk). Das Amt der begleitenden Theologin ging von Johanna Uljas-Lutz auf Silvia Nittnaus über. Als weitere neue Mitglieder im gesamtösterreichischen Leitungsteam begrüßt die Frauenarbeit Brunhilde Kuprian (Sbg/T). Antje Baumartner (OÖ) sowie Roberta Zelenka (NÖ).